Energiegemeinschaften steuern, Flexibilität nutzen, Klimaziele erreichen
Das Projekt Flex’n EnErGie entwickelt praxisnahe Lösungen, um das Potenzial von Energiegemeinschaften (EGen) in Österreich optimal auszuschöpfen. Ziel ist es, bestehende erneuerbare Energiegemeinschaften (EEGen) von rein abrechnungsbasierten Strukturen zu gesteuerten, optimierten Systemen weiterzuentwickeln. Durch die intelligente Aktivierung von Batteriespeichern, Wärmepumpen und E-Ladestationen sowie die Integration von Großunternehmen sollen Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Netzstabilität gleichermaßen verbessert werden.
So wird die Energiewende aktiv unterstützt – durch digitale, flexible und gemeinschaftlich nutzbare Lösungen.
Herausforderungen und Lösungsansatz
Energiegemeinschaften erleben derzeit einen starken Zuwachs: Zwischen Ende 2022 und Anfang 2024 stieg die Zahl der EEGen von 161 auf 1 171, jene der BEGen von 4 auf 147. Viele dieser Gemeinschaften schöpfen ihr Potenzial jedoch noch nicht vollständig aus – insbesondere in den Bereichen Eigenverbrauch, Sektorkopplung (Wärme, Mobilität, Speicher) und Flexibilitätsmanagement.
Flex’n EnErGie setzt genau hier an. Das Projekt entwickelt innovative Steuerungsstrategien und digitale Werkzeuge, die die Energieflüsse innerhalb von EEGen dynamisch optimieren. Konkret werden:
Damit wird gezeigt, wie Energiegemeinschaften aktiv zu einem stabilen, nachhaltigen und wirtschaftlich attraktiven Energiesystem beitragen können.
Projektregion und Zielgruppen
Die Umsetzung erfolgt primär in der Region WEIZplus, kann jedoch flexibel auf angrenzende Gemeinden und Regionen ausgeweitet werden, um die Ergebnisse möglichst breit übertragbar zu machen.
Zielgruppen von Flex’n EnErGie sind:
Nach Abschluss des Projekts sollen die entwickelten Modelle und Werkzeuge österreichweit verfügbar sein, sodass EEGen landesweit Flexibilitäts-Services einsetzen können.
Partner:innen und Stakeholder
Die Umsetzung von Flex’n EnErGie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Partner:innen aus Forschung, Wirtschaft und Praxis:
Das transdisziplinäre Konsortium verbindet Forschung, technologische Entwicklung und regionale Umsetzung und legt damit die Grundlage für eine nachhaltige, digital gesteuerte Energiezukunft.
Fördergeber
Dieses Projekt wird im Rahmen der Förderschiene „Energieforschung 2. – Ausschreibung 2024“ durch den Klima- und Energiefonds sowie das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert.
Projekteckdaten
Kontakt – Projektleitung
Andrea Dornhofer
Projektleiterin
EnergieZukunft WEIZplus
A-8200 Gleisdorf, Feldgasse 19
Telefon: +43 664 60 93 11 20
E-Mail: a.dornhofer@weizplus.at
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen